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Heisenberg-Pro­fes­sur

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Die Deutsche Forschungs­gemein­schaft (DFG) hat die Soziologin Dr. Maxi­mili­ane Wilkesmann von der TU Dort­mund 2019 in das begehrte Heisenberg-Pro­gramm auf­ge­nom­men. Damit würdigt die DFG die „hohe wis­sen­schaft­liche Qua­li­tät und Originalität ihrer Forschungsvorhaben auf internationalem Niveau“ sowie ihre Eignung zur weiteren Qualifikation als Hochschullehrerin . Bis zu fünf Jahre lang un­ter­stützt die DFG die Forscherin dabei, ihre hochkarätigen Projekte fortzusetzen und ihre Reputation weiter zu steigern.

Zur Person

Maxi­mili­ane Wilkesmann hat an der Ruhr-Uni­ver­si­tät Bochum studiert und wurde im Jahr 2009 dort promoviert. Anschließend kam sie als Juniorprofessorin für Soziologie an die TU Dort­mund, wo sie außerdem mehrere Jahre die Pro­fes­sur für Wirtschafts- und Industriesoziologie vertreten hat. 2018 wurde sie zur außerplanmäßigen Professorin an der Fakultät Er­zie­hungs­wis­sen­schaft, Psy­cho­lo­gie und Soziologie der TU Dort­mund ernannt, wo sie im Sommer­semester 2019 und im Win­ter­semester 2019/2020 die Pro­fes­sur Sozialstruktur und Soziologie alternder Gesellschaften vertrat. Im Sommer­semester 2020 wurde sie auf die Heisenberg-Pro­fes­sur an der neu gegründeten Fakultät Sozial­wissen­schaften berufen.

Foto Prof. Dr. Maximiliane Wilkesmann © privat

Ihre empirische For­schung wurde bislang mit mehr als einer halben Million Euro unter anderem von der DFG und der Stiftung Mercator gefördert. Maxi­mili­ane Wilkesmann erforscht die Bereiche ArbeitWissen und Organisation sowie deren Zusammenspiel. Sie hat unter anderem un­ter­sucht, wie Ex­per­tin­nen und Experten mit Nichtwissen umgehen. So konnte sie mit ihrem Team zeigen, dass etwa Chefärztinnen und -ärzte den Umgang mit Fehlern und Nichtwissen wesentlich positiver darstellen, als dies in der Realität der Fall ist. Die Ergebnisse der Studien zeigen auch, wie schwer es erfahrenen Ärztinnen und Ärzten fällt, falsches Wissen zu verlernen. Für einen positiven Umgang mit Nichtwissen sind vor allem Ressourcen in Form von Zeit und Zugang zu Fortbildungen und Fach­li­te­ra­tur sowie eine positiv gelebte Führungs- und Fehlerkultur wich­tig. Allerdings sorgen in der Praxis oft negative organisationale Rahmenbedingungen wie Arbeitsverdichtung und Stress dafür, dass keine oder nur wenig Zeit für individuelle und kollektive Lern­pro­zes­se bleibt. In Zukunft wird Maxi­mili­ane Wilkesmann Kooperations- und Konkurrenzbeziehungen durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz im Kontext von wissensintensiver Arbeit erforschen.

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen können Sie den Lageplänen entnehmen.