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Vor­trag auf der Tagung »Gutes Entscheiden in der Medizin«

Tagung Gutes Entscheiden in der Medizin

Umgang mit Nichtwissen in Medizin und Pflege - eine soziologische Perspektive

Am 2. und 3. De­zem­ber 2020 findet am Zentrum für Gesundheitsethik in Hannover eine Tagung zum The­ma »Gutes Entscheiden in der Medizin. Empirische und ethische Per­spek­tiven« statt. Im Rah­men dieser Tagung hält Prof. Dr. Maxi­mili­ane Wilkesmann einen Vor­trag zum »Umgang mit Nichtwissen in Medizin und Pflege - eine soziologische Perspektive«.

In­for­ma­ti­onen zur  Tagung

Der Alltag der Krankenversorgung ist durch Entscheidungen geprägt, die nicht selten gravierende Kon­se­quenzen haben. Die wachsende Komplexität der Fallkonstellationen und die zunehmende Fülle von verfügbaren In­for­ma­ti­onen lassen die klinische Ent­schei­dungs­fin­dung zu einer erheblichen Her­aus­for­de­rung wer­den. Gleichzeitig haben sich die Erwartungen an klinisches Entscheiden verändert: Als Ideal gilt das „shared decision making“, bei dem die Angehörigen der Gesundheitsprofessionen ge­mein­sam mit dem Patienten bzw. der Patientin überlegen, welche Maßnahme in der gegebenen Situation am sinnvollsten ist. In manchen Be­rei­chen (z.B. bei der Inanspruchnahme bestimmter Früherkennungsuntersuchungen) wird die Entscheidung so­gar ganz dem Patienten bzw. der Patientin überlassen.

Aber was macht überhaupt eine gute oder gelungene klinische Entscheidung aus? Kommt es bei unserer Bewertung einer Entscheidung als „gut“ eher auf den Prozess oder das Ergebnis an? Wie kön­nen Entscheidungen sinnvoll un­ter­stützt und die Entscheidungszufriedenheit erhöht wer­den? Und wie sollen wir mit misslungenen – oder als misslungen erlebten – Entscheidungen umgehen?

Auf der Tagung wer­den empirische und ethische Per­spek­tiven auf das Kon­zept der „guten Entscheidung“ mit­ei­nan­der ins Gespräch gebracht und praktische Instrumente zur Unter­stütz­ung von Entscheidungsfindungsprozessen vorgestellt und diskutiert.

Tagungsflyer

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.