Neues Handbuch zur Organisationssoziologie erschienen

Bei Springer Nature ist das Handbuch Organisationssoziologie erschienen. Herausgegeben wurde der Band von Maja Apelt, Ingo Bode, Raimund Hasse, Uli Meyer, Victoria von Groddeck, Maximiliane Wilkesmann und Arnold Windeler.
Das Handbuch bietet einen breiten und mehrdimensionalen Überblick über Entwicklung, gegenwärtigen Stand und Zukunftsperspektiven der Organisationssoziologie. Es nimmt zentrale theoretische Strömungen und aktuelle Debatten auf und beleuchtet zugleich die Wechselbeziehungen, Überschneidungen und Ergänzungen zu benachbarten Disziplinen. Damit bündelt der Band den aktuellen Wissensstand und liefert ein umfassendes Referenzwerk für die Organisationssoziologie im deutschsprachigen Raum.
Maximiliane Wilkesmann ist nicht nur Mitherausgeberin, sondern auch mit einem eigenen Kapitel vertreten: „Lernen als Dauerveranstaltung? Zum Wandel des Umgangs mit Wissen in Organisationen". Der Beitrag untersucht kritisch die verbreitete Annahme, Organisationen und ihre Mitglieder müssten fortlaufend lernen. Im Mittelpunkt stehen verschiedene Perspektiven auf organisationales Lernen, organisationales Wissen und Wissensmanagement. Darüber hinaus thematisiert das Kapitel die Bedeutung von Wissenstransfer, Verlernen und Nichtwissen – insbesondere unter den Bedingungen von Digitalisierung, wachsender Informationsfülle und Künstlicher Intelligenz.
Apelt, M., Bode, I., Hasse, R., Meyer, U., von Groddeck, V., Wilkesmann, M. & Windeler, A. (Hrsg.). (2026). Handbuch Organisationssoziologie. Springer VS.
Wilkesmann, M. (2026). Lernen als Dauerveranstaltung? Zum Wandel des Umgangs mit Wissen in Organisationen. In M. Apelt, I. Bode, R. Hasse, U. Meyer, V. von Groddeck, M. Wilkesmann & A. Windeler (Hrsg.), Handbuch Organisationssoziologie (S. 719–734). Springer VS. https://doi.org/10.1007/978-3-658-15920-7_41
