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Fakultät Sozialwissenschaften

Neuer Artikel zur Vier-Tage-Woche im Journal „BMC Health Services Research“ erschienen.

© Springer
Vor kurzem hat Katharina Hast ein Paper mit dem Titel „Exploring the different models of the four-day workweek as social innovations in Germany’s healthcare system” im Journal „BMC Health Services Research“ veröffentlicht.

Vor kurzem hat Katharina Hast ein Paper mit dem Titel „Exploring the different models of the four-day workweek as social innovations in Germany’s healthcare system” im Journal „BMC Health Services Research“ veröffentlicht. Dort diskutiert sie verschiedene Modelle wie Teilzeitarbeit, 10-Stunden-Dienste und 32 Stunden als neue Vollzeit. Alle drei Modelle können unter das Schlagwort „Vier-Tage-Woche“ fallen – oft jedoch mit sehr unterschiedlichen Bedeutungen. Das Paper stellt sich die Fragen von welchen Akteursgruppen die Ansätze getragen werden, welche Potenziale und Grenzen sich zeigen und wie sich die Modelle in die bestehenden institutionellen Strukturen des Gesundheitswesens einordnen lassen.

 

Die Analyse zeigt, dass es sich weniger um eine einheitliche Reformidee als vielmehr um unterschiedliche, teils konkurrierende Problemlösungsstrategien handelt. Während einige Modelle vor allem auf Entlastung und bessere Vereinbarkeit zielen, stehen bei anderen Effizienzüberlegungen oder arbeitsorganisatorische Anpassungen im Vordergrund. Entscheidend ist dabei, wie stark die jeweiligen Ansätze mit bestehenden Logiken von Personalplanung, Finanzierung und Versorgungsauftrag kompatibel sind.

 

Das Paper ist damit der zweite Artikel ihrer Dissertation.